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Sicherheitsratgeber

Wer schreibt Ihnen wirklich? So prüfen Sie eine E-Mail oder Nachricht

Woran Sie erkennen, ob Sie einer Nachricht vertrauen können

Fast jeder Betrug beginnt mit einer Nachricht — einer E-Mail, einer SMS, einer Nachricht auf WhatsApp. In Deutschland sehen die häufigsten so aus: die falsche Paket-SMS („Ihr DHL-Paket konnte nicht zugestellt werden“ — mit Link), das „Hallo Mama / Hallo Papa“ von der angeblich neuen Nummer des Kindes auf WhatsApp oder Phishing-Mails im Namen von Sparkasse und Volksbank. Die gute Nachricht: Sie müssen kein Experte sein, um zu merken, wenn etwas nicht stimmt. Es genügt, vor jeder Reaktion auf ein paar einfache Dinge zu achten. Das wichtigste davon ist eine einzige Frage: Habe ich dieses Gespräch begonnen?

Ein zusätzlicher Prüf-Trick für Deutschland: Die Verbraucherzentrale sammelt im Phishing-Radar laufend die aktuell kursierenden falschen E-Mails und SMS. Kommt Ihnen eine Nachricht verdächtig vor, finden Sie sie dort oft schon beschrieben.

Gute Zeichen — darauf achten Sie

  • Sie haben das Gespräch begonnen (Sie haben zuerst geschrieben oder sogar etwas angefragt).
  • Die echte Absenderadresse passt zur Institution, nicht nur der angezeigte Name.
  • Niemand verlangt Passwörter, Kartendaten oder Codes von Ihnen.
  • Die Nachricht drängt Sie nicht und macht Ihnen keine Angst.

Warnsignale

  • Nicht Sie haben das Gespräch begonnen — die Nachricht kommt aus heiterem Himmel.
  • Der angezeigte Name sagt „Sparkasse“ oder „Volksbank“, aber die echte Adresse ist seltsam (zum Beispiel @irgendwas-zufaelliges.com).
  • Man verlangt Ihr Passwort, Ihre Kartendaten, einen per SMS erhaltenen Code oder Geld.
  • Dringlichkeit und Angst: „Ihr Konto wird gesperrt“, „zahlen Sie jetzt“.
  • Ein unerwarteter Anhang (vor allem eine Datei, die auf .zip oder .exe endet, oder ein Dokument, das „Bearbeitung aktivieren“ verlangt).

So prüfen Sie — in 4 Schritten

  1. Fragen Sie sich: Habe ich dieses Gespräch begonnen? Wenn die Nachricht aus heiterem Himmel kommt, begegnen Sie ihr mit Misstrauen.
  2. Prüfen Sie die echte Absenderadresse, nicht nur den angezeigten Namen (tippen oder klicken Sie auf den Namen, um die vollständige Adresse zu sehen).
  3. Klicken Sie nicht auf Links und öffnen Sie keine Anhänge aus unerwarteten Nachrichten.
  4. Bei jedem Zweifel prüfen Sie selbst über den offiziellen Weg: Öffnen Sie selbst die App oder rufen Sie die Institution unter der Nummer auf ihrer Website an — niemals über das, was in der Nachricht steht.
Schon passiert? Ich habe auf einen falschen Link oder eine Fake-SMS geklickt. Was tun? Sehen Sie, was zu tun ist →

Quellen

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